Titelbild Katrin Küsswetter - Vita

Die in München geborene Sopranistin Katrin Küsswetter studierte zunächst bei Prof. Hanno Blaschke (München) und setzte Ihre Ausbildung bei Rosemarie Jakschitsch (Trossingen/ Stuttgart) mit dem Schwerpunkt Alte Musik fort. Bei Birgit Ströbel- König (Nürnberg) und bei KS Claes H. Ahnsjö (München/Stockholm) erweiterte sie ihr Stimmfach zum lyrischen Koloratursopran und ihr Rollenspektrum, das heute u.a. von der „Cleopatra“ in „Julius Cäsar“, über zahlreiche Mozart-Rollen (z.B. Königin der Nacht, Pamina, Konstanze) bis zur „Olympia“ in „Hoffmanns Erzählungen“ und der „Cunigonde“ in „Candide“ reicht. Ihr breitgefächertes Konzertrepertoire deckt alle großen Partien ihres Fachs ab. Daneben wird sie für die Neuinterpretation wiederentdeckter alter Werke, sowie für moderne Produktionen und Uraufführungen regelmäßig angefragt (Uraufführungen/ Welterstaufführungen: J. Rauh „Jesus-Oratorium“ (2015), G. Giordani/ H. Lammel „Otto Arie sacre“ (2016), L. Kraft „Drei Lieder “ (2018).
Ihr Debut gab sie noch im Studium mit der Solo-Partie in C. Orffs „Carmina Burana“. Bühnenerfahrung sammelte sie zunächst in verschiedenen kleineren Rollen u.a. als „Belinda“ in H. Purcells „Dido and Aeneas“, als „Taumännchen/ Sandmännchen“ in E. Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und als „Erste Priesterin“ in C.W. Glucks „Iphigenie in Tauris“ beim Bayreuther Osterfestival 2008. 2012 debütierte sie als „1. Lehrbub“ in den „Meistersingern von Nürnberg“ in der Kinderoper der Bayreuther Festspiele, und war dort über mehrere Jahre bei den Festspielen engagiert.
Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen namhafter Dozenten (u.a. bei Jessica Cash, Ingrid Figur, Klesie Kelley- Moog und Anna Reynolds) teil. Beim Europäisches Musikfest Stuttgart (Leitung: H. Rilling) und den Tagen für Alte Musik in Innsbruck (Leitung: R. Jacobs) erhielt sie prägende Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung.
Eine rege Konzerttätigkeit führte sie bereits während ihres Studiums ins europäische Ausland und ermöglichte ihr die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben. Sie arbeitete mit international renommierten Dirigenten wie Christoph U. Meyer, Sebastian Weigle, Hartmut Keil u.a. und tritt regelmäßig mit bekannten Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, La Banda, der Neuen Nürnberger Ratsmusik und La Ciaccona, München, auf. Zahlreiche Konzertmitschnitte des SWR, BR u.v.a. dokumentieren ihr künstlerisches Können. Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit ist es ihr eine besondere Freude, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Von 2016 bis 2017 betreute sie eine eigene, wettbewerbsstarke Gesangsklasse an der Staatlichen Jugendmusikschule in Göppingen. Sie ist ordentliches Mitglied im Bund Deutscher Gesangspädagogen (BDG) und im Deutschen Tonkünstlerverband (DTKV).
Außer ihrer Bühnen- und Konzerttätigkeit pflegt Katrin Küsswetter ein vielseitiges Liedrepertoire, das sie in stets unkonventionellen Programmen und spannenden Formationen präsentiert, und das sie 2019 erstmals in einem Crossover-Projekt mit moderner Musik aus Lateinamerika zusammenführen wird. Nach dem überwältigenden Erfolg ihrer Interpretation einiger der großen Konzertarien von W.A. Mozart bei den Rieser Kulturtage 2018, die von Publikum und Presse mit höchstem Lob bedacht wurden, wird sie diese 2019 in erweitertem Rahmen bei einem Benefizkonzert für die Paracelsus-Universität Nürnberg präsentieren und für diese auf CD einspielen.

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